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10.09.2013, 15:39   # 11
hecht131244
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Standard Fischsterben im SChweisberger Moor

Zitat:
Zitat von NABU Hessen Beitrag anzeigen
Diese Frage haben wir uns auch gestellt. Es sind in der Tat zwei verschiedene Geschichten. Tipp: Einfach mal beim RP in Gießen anrufen.
Der RP hat nur eine Genehmigung zu einem geringsfügigen Absenken des Wassers im Herbst (ab 1. 10. erteilt. Sicher wollte man tatsächlich nur die Fische töten, da die nach NABU Ansicht nicht in NABU Gewässer gehören!
Hechte fressen Jungvögel - Kormorane fressen Fische?
NABU Mitglieder sollten sich um ihre Piepmätze kümmern, sollten Vogelstimmen-Wanderungen machen, aber dabei die Niskästen nicht öffnen, denn der Schaden ist groß.
Sie können auch die Nistkästen noch reinigen, davion verstehen sie was!
Sie sollen aber die Finger von den Gewässern lassen, denn davon verstehen sie nachweislich überhaupt nichts! Ist viel zu kompliziert für sie.
Der RP sollte diesen Dilettanten sofort alle Gewässer entziehen und diese mit ihren absurden Ideen davon verbannen! Vielleicht hat der RP das jetzt ja auch gelernt!
KWR
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10.09.2013, 16:38   # 12
NABU Hessen
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Nochmal: Das Schweinsberger Moor ist ein Naturschutzgebiet, das vom RP (dort: Obere Naturschutzbehörde) verwaltet wird. Die ONB setzt hessenweit ehrenamtliche Betreuer (Einzelpersonen) ein, die in ihrem Auftrag staatliche Naturschutzgebiete mit betreuen. Herr Hahn ist einer dieser offiziellen Betreuer.

Der NABU als Verband hat mit diesen Aufgaben im Grunde nicht viel zu tun, darum gibt es für ihn auch keine "Genehmigung" des RP zu irgendwas im Naturschutzgebiet.

Zu jedem Naturschutzgebiet gibt es einen Pflegeplan. Aufgabe der vom RP bestellten Betreuer ist es, mitzuhelfen, diesen Plan umzusetzen. Dabei ist in diesem Jahr etwas schiefgelaufen. Daraufhin gab es eine Strafanzeige gegen das RP.
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10.09.2013, 17:04   # 13
hecht131244
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Zitat:
Zitat von NABU Hessen Beitrag anzeigen
Nochmal: Das Schweinsberger Moor ist ein Naturschutzgebiet, das vom RP (dort: Obere Naturschutzbehörde) verwaltet wird. Die ONB setzt hessenweit ehrenamtliche Betreuer (Einzelpersonen) ein, die in ihrem Auftrag staatliche Naturschutzgebiete mit betreuen. Herr Hahn ist einer dieser offiziellen Betreuer.

Der NABU als Verband hat mit diesen Aufgaben im Grunde nicht viel zu tun, darum gibt es für ihn auch keine "Genehmigung" des RP zu irgendwas im Naturschutzgebiet.

Zu jedem Naturschutzgebiet gibt es einen Pflegeplan. Aufgabe der vom RP bestellten Betreuer ist es, mitzuhelfen, diesen Plan umzusetzen. Dabei ist in diesem Jahr etwas schiefgelaufen. Daraufhin gab es eine Strafanzeige gegen das RP.
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Ach ja, die Anzeige trifft den RP - was hat der falsch gemacht?
Tatsächlich hat doch der NABU Experte Hahn den Bock geschossen und wie er selbst sagte, wollte er doch die Hechte töten? Warum soll er so was sagen, wenn es nicht wahr wäre?
Übrigens: NABU Experten meinen, man könne solche Gewässer sich selbst überlassen.
Solche Meinungen können nur Unwissende vertreten. Fische und Wasser passen zusammen wie eineiige Zwillinge und Fische aller Arten und besonders Raubfische kommen wegen ihres klebrigen Rogens besonders schnell von selbst in solche Gewässer.
Die Natur ist schlauer als der Mensch und auch viel schlauer als NABU-EXPERTEN!
Fische erfüllen in einem Gewässer ihnen von der Natur zugewiesene wichtige Aufgaben (z.B. P-Entnahme), die insgesamt zur Gesunderhaltung der Gewässer führen.
Also ist es Blödsinn Fische in Gewässern zu bekämpfen, denn sie gehören von Natur aus dazu! Der NABU-Vogel-des Jahres 2010 gehört allerdings als Fremdling ("sinensis") nicht dazu! Ich empfehle daher: NABU bleibe bei deinen Piepmätzen - an die Gewässer gehört ihr nicht. Wenn die Fische könnten würden sie euch vertreiben!
KWR
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10.09.2013, 17:19   # 14
tierrechtler
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Zitat:
Zitat von NABU Hessen Beitrag anzeigen
Nochmal: Das Schweinsberger Moor ist ein Naturschutzgebiet, das vom RP (dort: Obere Naturschutzbehörde) verwaltet wird. Die ONB setzt hessenweit ehrenamtliche Betreuer (Einzelpersonen) ein, die in ihrem Auftrag staatliche Naturschutzgebiete mit betreuen. Herr Hahn ist einer dieser offiziellen Betreuer.

Der NABU als Verband hat mit diesen Aufgaben im Grunde nicht viel zu tun, darum gibt es für ihn auch keine "Genehmigung" des RP zu irgendwas im Naturschutzgebiet.

Zu jedem Naturschutzgebiet gibt es einen Pflegeplan. Aufgabe der vom RP bestellten Betreuer ist es, mitzuhelfen, diesen Plan umzusetzen. Dabei ist in diesem Jahr etwas schiefgelaufen. Daraufhin gab es eine Strafanzeige gegen das RP.
Jetzt lach ich mich aber fast tot.
Ist das die Taktik des Nabu, Natur zu schützen und wenn Fehler passieren sich zu distanzieren?
Stehen Sie doch mal zu Ihren Fehlern.
Wem könnte man denn jetzt die Schuld für die beim Hochwasser abgesoffenen Heckrinder und Pferde im Jerichower Land in die Schuhe schieben.
Ihr Naturschutzverband wird mir immer suspekter und ich meine es wird Zeit das man Ihnen etwas mehr auf die Finger schaut/klopft!
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11.09.2013, 06:06   # 15
Botterblömsche
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Zitat:
Zitat von NABU Hessen Beitrag anzeigen
Nochmal: Das Schweinsberger Moor ist ein Naturschutzgebiet, das vom RP (dort: Obere Naturschutzbehörde) verwaltet wird. Die ONB setzt hessenweit ehrenamtliche Betreuer (Einzelpersonen) ein, die in ihrem Auftrag staatliche Naturschutzgebiete mit betreuen. Herr Hahn ist einer dieser offiziellen Betreuer.

Der NABU als Verband hat mit diesen Aufgaben im Grunde nicht viel zu tun, darum gibt es für ihn auch keine "Genehmigung" des RP zu irgendwas im Naturschutzgebiet.

Zu jedem Naturschutzgebiet gibt es einen Pflegeplan. Aufgabe der vom RP bestellten Betreuer ist es, mitzuhelfen, diesen Plan umzusetzen. Dabei ist in diesem Jahr etwas schiefgelaufen. Daraufhin gab es eine Strafanzeige gegen das RP.
Heißt das im Umkehrschluß, dass die Gebietsbetreuer, auf eigene Verantwortung handeln. Ich kann mich nicht erinnern dass im Maßnahmenplan für das Schweinsberger Moor derartige Wasserstandsregulierungsmaßnahmen geplant sind. Komisch nur, dass die ehrenamtlichen Gebietsbetreuer mit den blauen NABU-Jäckchen umher laufen und den Besuchern den Eindruck von behördlicher Verbindlichkeit suggerieren.
Als Fazit aus Ihrer Aussage kann man ziehen:
1. Sie stehen nicht zu Ihren Gebietsbetreuern
2. Ihre Gebietsbetreuer sind mangelhaft ausgebildet
3. legen Sie Naturschutzrecht so aus, wie es verbandsseitig ihnen passt.

Ein Jäger hätte mal angrenzend zum NSG Flugwild jagen wollen. Ich bin mir nicht sicher ob dies dann mit "es ist etwas schief gelaufen" vom NABU verklausuliert worden wäre.
Es ist etwas schief gelaufen und das gehört mit genau der gleichen Härte verfolgt wie es der NABU in anderen Fällen von Landnutzern auch macht!
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11.09.2013, 14:32   # 16
NABU Hessen
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Wenn es sich beim Schweinsberger Moor um ein Schutzgebiet des NABU handeln würde, träfe uns als Verband sicher die Verantwortung.

Das Gebiet ist aber ein staatliches Naturschutzgebiet, für dessen Pflege und Maßnahmen die Entscheidungen allein bei der Oberen Naturschutzbehörde liegen. Ziel und Zweck aller Maßnahmen werden dort festgelegt. Herr Hahn als vom RP beauftragter Gebietsbetreuer hilft bei der Umsetzung.

Unsere hessenweit über 250 ehrenamtlichen NABU-Schutzgebietsbetreuer sind fachlich für ihre Aufgabe qualifiziert und erfüllen seit vielen Jahren eine wichtige Aufgabe beim Schutz der biologischen Vielfalt. Deshalb wurden sie auch als offizielles "UN-Dekadeprokekt Biologische Vielfalt" ausgezeichnet.

Leider vermittelt der Zeitungsartikel ein falsches Bild von dem, was im Schweinsberger Moor passiert ist. Geschehen ist Folgendes: Bei einer jährlichen Pflegemaßnahme der ONB zur Unterstützung von Zugvögeln wurde für die Wetterverhältnisse im Endeffekt wohl zu viel Wasser abgelassen. Deshalb starben wegen Sauerstoffzehrung Fische. Das war nicht beabsichtigt. Ein Fehler, der so sicher nicht ein zweites Mal passieren wird.

Jetzt kommt der NABU ins Spiel: Wir werden künftig - auch wenn wir nicht die offizielle Verantwortung tragen - mit Acht darauf geben, dass das nicht wieder passiert.
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11.09.2013, 15:06   # 17
tierrechtler
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Zitat:
Zitat von NABU Hessen Beitrag anzeigen
Wenn es sich beim Schweinsberger Moor um ein Schutzgebiet des NABU handeln würde, träfe uns als Verband sicher die Verantwortung.

Das Gebiet ist aber ein staatliches Naturschutzgebiet, für dessen Pflege und Maßnahmen die Entscheidungen allein bei der Oberen Naturschutzbehörde liegen. Ziel und Zweck aller Maßnahmen werden dort festgelegt. Herr Hahn als vom RP beauftragter Gebietsbetreuer hilft bei der Umsetzung.

Unsere hessenweit über 250 ehrenamtlichen NABU-Schutzgebietsbetreuer sind fachlich für ihre Aufgabe qualifiziert und erfüllen seit vielen Jahren eine wichtige Aufgabe beim Schutz der biologischen Vielfalt. Deshalb wurden sie auch als offizielles "UN-Dekadeprokekt Biologische Vielfalt" ausgezeichnet.

Leider vermittelt der Zeitungsartikel ein falsches Bild von dem, was im Schweinsberger Moor passiert ist. Geschehen ist Folgendes: Bei einer jährlichen Pflegemaßnahme der ONB zur Unterstützung von Zugvögeln wurde für die Wetterverhältnisse im Endeffekt wohl zu viel Wasser abgelassen. Deshalb starben wegen Sauerstoffzehrung Fische. Das war nicht beabsichtigt. Ein Fehler, der so sicher nicht ein zweites Mal passieren wird.

Jetzt kommt der NABU ins Spiel: Wir werden künftig - auch wenn wir nicht die offizielle Verantwortung tragen - mit Acht darauf geben, dass das nicht wieder passiert.

Kann hier vielleicht mal langsam jemand sagen was wirklich passiert ist.
Ich zitiere noch mal aus dem Zeitungsartikel.
Helmut Hahn vom Nabu-Ortsverein Schweinsberg berichtet auf OP-Anfrage, dass das Wasser des Sees auf Anordnung des Gießener Regierungspräsidiums abgelassen worden sei, um den Fischbestand des künstlich aufgestauten Sees zu reduzieren. Es sei für jeden Naturfreund ausgesprochen schwierig, bewusst den Tod von Lebewesen herbeizuführen, aber letztlich diene das dem Natur- und Artenschutz.

Laut Hahn dient die Aktion in erster Linie dem Hecht, der verantwortlich dafür sei, geschützte Vogelarten wie Wasserrallen, Blesshühner, Teichhühner und einige Entenarten ihre Jungvögel nicht mehr hochziehen könnten, da diese in den ersten Lebenstagen von Hechten gefressen würden

Jetzt mal einige Fragen.
Wer hat das Regierungspräsidium beraten den Teich abzulassen?
War dies nicht eventuell der Nabu selbst?
Ich würde jetzt wirklich gerne mal eine Adresse haben wo man konkrete Fragen stellen kann wie es abgelaufen ist, wer beraten hat, wer welche Anweisungen gegeben hat usw.
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12.09.2013, 18:21   # 18
hecht131244
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Da bekommt man natürlich keinen, der die Veranstwortung für diesen Schwachsinn trägt noch eine Antwort, die den Sachverhalt aufklären könnte.
Tatsache ist nun mal , dass der Betreuer Hahn selbst erzählt hat, warum der NABU diesen Unsinn macht! Warum muss den den Zugvögeln das Wasser teilweise ablassen. Das ist keine Idee und schon garnicht eine Anordnung des RP, sondern war das Verlangen des NABU und der RP hat denen diesen Schwachsinn genehmigt!
Vogelschützer sind halt Vogelschützer, die von der Hege und Gesunerhaltung von Gewässerlebensräumen bzw. den Wasserbewohner überhaupt nichts verstehen! Man kann es ja beim Kormoran beobachten.
Es gibbt nur eine Konsequenz: Den NABU mit seinen "Experten" - genannt ausgebildete Betreuer - (dass ich nicht lache!) sofortvon den Gewässern verbannen!

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12.09.2013, 19:23   # 19
dimona36
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Standard Große Sorge

Die Vorgehensweise der hier Beteiligten, also RP, Nabu und Herr Hahn, macht mir große Sorgen.
Wenn die erst einmal feststellen, dass das ganze Schweinsberger Moor voll Schwarzwild (Sauen) steckt und die ganz sicher jedes Jahr genüsslich mehr Gelege von Bodenbrütern vertilgen, als alle Hechte jemals geschafft hätten, kommen die womöglich auf die Idee, das Moor so weit aufzustauen, dass die Viecher alle ersaufen. Kolateralschäden werden in Kauf genommen.
Aber anders weiß sich der Nabu wohl nicht zu helfen, und die kompetente Hilfe von ebenfalls als Naturschutzverbände anerkannten Vereinigungen von Anglern oder Jägern in Anspruch zu nehmen kommt nicht in Frage. Die sind schließlich der Erzfeind....
AL
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12.09.2013, 20:30   # 20
Botterblömsche
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Zitat:
Zitat von dimona36 Beitrag anzeigen
Die Vorgehensweise der hier Beteiligten, also RP, Nabu und Herr Hahn, macht mir große Sorgen.
Wenn die erst einmal feststellen, dass das ganze Schweinsberger Moor voll Schwarzwild (Sauen) steckt und die ganz sicher jedes Jahr genüsslich mehr Gelege von Bodenbrütern vertilgen, als alle Hechte jemals geschafft hätten, kommen die womöglich auf die Idee, das Moor so weit aufzustauen, dass die Viecher alle ersaufen. Kolateralschäden werden in Kauf genommen.
Aber anders weiß sich der Nabu wohl nicht zu helfen, und die kompetente Hilfe von ebenfalls als Naturschutzverbände anerkannten Vereinigungen von Anglern oder Jägern in Anspruch zu nehmen kommt nicht in Frage. Die sind schließlich der Erzfeind....
AL
Ich sag nur abbrennen, diesen Gedanken hatte man auch schonmal.....
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